Im Gespräch mit Stefan Markgraf

Stefan Markgraf übernahm im November 2019 die Leitung unseres Standorts in Egerkingen. Der 44-jährige Carrosseriespengler mit Meisterprüfung schaut auf verschiedene berufliche Stationen zurück. Im vergangenen Jahr konnte Stefan mit seinem Team bereits zahlreiche spannende Kundenprojekte realisieren und auch einige Prozesse in der Werkstatt optimieren. Erfahren Sie im nachfolgenden Interview mehr über Stefan Markgraf.

Stefan, du bist nun seit einem Jahr als Leiter Carrosserie und Lackiererei am Standort Egerkingen tätig. Bitte stelle dich kurz vor: Welchen beruflichen Hintergrund hast du und auf welche Stationen vor der Anstellung bei uns schaust du zurück?

Stefan Markgraf: Ich bin 44 Jahre alt und gelernter Carrosseriespengler mit Meisterprüfung. Nach meiner Ausbildung zum Carrosseriespengler bei der Firma Hensel Fahrzeugbau GmbH & Co. KG habe ich Berufserfahrungen in verschiedenen Betrieben gesammelt und meine Meisterprüfung abgelegt. Nach dem erfolgreichen Abschluss habe ich mich in die Selbstständigkeit gewagt und einen Carrosserie- und Garagenbetrieb eröffnet. Diesen Betrieb habe ich erfolgreich geführt und nach knapp 10 Jahren aufgrund privater Veränderungen verkauft. Im September 2012 bin ich in die Schweiz umgezogen und habe bei der Carrosserie Tüscher eine neue berufliche Herausforderung angenommen, wo der Schwerpunkt in der Reparatur von Bussen lag. 2014 kam dann der Wechsel als Teamleiter Schlosserei zur Dreier AG und im Juni 2018 schliesslich zur GESER Fahrzeugbau AG. Hier war ich rund 1,5 Jahre als Teamleiter Carrosserie am Standort Rothenburg tätig, bevor ich im November 2019 die Möglichkeit erhielt, als Leiter Carrosserie und Lackiererei Egerkingen firmenintern eine neue Herausforderung anzunehmen.

Spannend, da sind einige unterschiedliche Stationen im Carrosseriebereich dabei. Wie hast du den Standortwechsel vor einem Jahr erlebt und wie hast du dich in deiner neuen Funktion eingelebt?

Stefan Markgraf: Einerseits war der Wechsel zur neuen Aufgabe nicht leicht, da ich in Rothenburg ein tolles Team und einen sehr guten Vorgesetzten zurücklassen musste. Andererseits habe ich mich vor neuen Herausforderungen noch nie gescheut. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich meinen Entschluss nicht bereue, da ich auch hier ein hervorragendes Team an meiner Seite habe und mir die tägliche Arbeit enorme Freude bereitet.

Welche Unterschiede gibt es aus deiner Sicht zwischen den beiden Standorten Rothenburg und Egerkingen?

Stefan Markgraf: Der grösste Unterschied zwischen den Standorten Rothenburg und Egerkingen sind die engeren Platzverhältnisse, die es einem hier nicht immer leicht machen, alle Arbeiten in kurzer Zeit zu erledigen. Wir konnten bis anhin jedoch alle Aufträge termingerecht ausführen und können bei Bedarf auf die Unterstützung der Kollegen vom Standort Rothenburg zurückgreifen. Auch das kleine Team stellt uns in der Ferienzeit aufgrund Stellvertretungsregelungen vor Herausforderungen.

Auf welche Leistungen sind du und dein Team in Egerkingen spezialisiert?

Stefan Markgraf: In Egerkingen setzen wir alles um, was in die Bereiche Reparaturen von Nutzfahrzeugen, Carrosserie- und Lackierarbeiten fällt. Eine Spezialisierung bieten wir klar im Bereich der Lackiererei an.

Welche Ziele verfolgst du in Bezug auf den Standort Egerkingen?

Stefan Markgraf: Die zentrale Lage am Autobahnkreuz in Egerkingen ist natürlich ein grosser Vorteil, welchen wir gerne noch mehr nutzen möchten, da das Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Wir tauschen uns im Team regelmässig darüber aus, in welchem Bereich wir noch Verbesserungen vornehmen können.

Gibt es Bereiche, welche du in Zukunft optimieren oder umgestalten möchtest?

Stefan Markgraf: Eines meiner grossen Ziele ist es, die Auslastung im Bereich der Lackiererei weiter zu steigern, sodass wir einen zusätzlichen Lackierer beschäftigen können. In einem zweiten Schritt möchte ich eine Lehrstelle für die Ausbildung zum/-r Carrosserielackierer/-in EFZ schaffen.

Gibt es ein spezielles Kundenprojekt, auf welches du besonders stolz bist?

Stefan Markgraf: Wir dürfen immer wieder spannende Projekte für unsere Kunden umsetzen. Ein äusserst interessantes Projekt war auf jeden Fall die Restaurierung und Lackierung eines 13,5 Meter langen und 35 Jahre alten Wohnanhängers einer Schaustellerfamilie.

 

– Stefan, herzlichen Dank für das interessante Gespräch und viel Erfolg bei all deinen Vorhaben.